Schlaftipps für Zuhause und in den Ferien
Coole Tipps für heiße Nächte
Sommerliche Temperaturen: Für die einen der Traum schlechthin, für die anderen ein Plage. Heisses Sommerwetter ist zwar willkommen für den Bade- oder Grillplausch, auf die damit verbundenen schwül warmen Nächte möchten die meisten jedoch lieber verzichten. Mit ein paar einfachen Tricks gelingt es trotzdem gut einzuschlafen und sich zu erholen. Der Schlafexperte, Buchautor und SAMINA Gründer Dr. h.c. Günther W. Amann-Jennson verrät, worauf man achten muss.
Die ideale Raumtemperatur für den guten Schlaf liegt bei 16 bis 18 Grad Celsius. Das heißt jetzt aber nicht, dass für heisse Nächte unbedingt eine Klimaanlage her muss. Im Gegenteil – das ist aus schlafbiologischer Sicht sogar gefährlich, denn es drohen Nackenverspannungen und Erkältungen, ganz abgesehen vom dafür notwendigen hohen Energieaufwand. Viel sinnvoller sind die folgenden Tipps:
Der Hitze den Weg ins Schlafzimmer abschneiden
„Egal ob zu Hause oder in den Ferien in südlichen Gefilden, die Vorbereitung für die Nacht beginnt schon am Morgen“, betont der Schlafexperte Dr. h.c. Günther W. Amann-Jennson. Das Schlafzimmer sollte nur in den frühen Morgenstunden gelüftet werden. Spätestens ab zehn Uhr sollten die Türen und Fenster geschlossen und verdunkelt sein. So strömt die Tageshitze weniger in den Raum.
Leicht essen und viel Wasser trinken
An Stelle von schwerer Hausmannskost bekommt dem Körper an heissen Tagen und Nächten leichtes Essen mit viel Obst und Gemüse besser. Zudem empfiehlt sich, das Nachtessen vor 19.00 Uhr einzunehmen. Die Flüssigkeitsaufnahme ist sehr wichtig. Das Trinken von drei bis vier Litern frischen Wassers, kalten Tees oder verdünnter ungesüsster Fruchtsäfte über den Tag verteilt hilft dem Körper das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen. Gegen ein kühles Bier zur Erfrischung zwischendurch ist nichts einzuwenden, Alkohol in grösseren Mengen insbesondere am Abend genossen stört jedoch den Schlaf.
Warm, nicht kalt duschen
Damit der Mensch einschlafen kann, muss sich seine Körpertemperatur um 0,5 bi 1 Grad absenken. Wenn die Aussentemperatur zu hoch ist, gibt der Körper nicht mehr automatisch Wärme über die Haut nach aussen ab und wir müssen ihm dabei helfen. Aber aufgepasst: Eine kühle Dusche ist nur kurzfristig erfrischend, denn sie regt den Stoffwechsel an, was zusätzlich von innen wärmt. Bei einer warmen Dusche hingegen stellt der Körper auf Kühlen um. Danach ist es angenehm, die Feuchtigkeit nicht ganz abzutrocknen, sondern auf der Haut verdunsten zu lassen.

Reisekissen SAMINA Papillon
Sich in Naturmaterialien betten
Nachts schwitzen wir mindestens einen halben Liter Flüssigkeit aus. Ein leichter Schlafanzug aus reinen Naturfasern wie Baumwolle gibt trotzdem ein trockenes Gefühl. Ebenso sollten das Kissen und die dünne Sommerdecke aus feuchtigkeitsaufnehmenden Naturmaterialien, zum Beispiel Schafschurwolle, bestehen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, klemmt bei der Abreise in die Ferien einfach das SAMINA Reisekissen Papillon unter den Arm. Dank der handlichen Größe ist es das ideale Reisekissen nicht nur fürs Hotel, sondern auch im Auto, Zug und Flugzeug. Gerade in halbsitzender Position bietet es auch eine seitliche Abstützung des Kopfes. Die Füllung aus reiner Schafschurwolle nimmt ausgeschwitzte Feuchtigkeit auf und gibt sie an die Luft ab. So sorgt das Kissen immer für ein angenehm trockenes Klima.
Finger weg von Schlafmedikamenten!
Wer trotz all diesen Tipps nicht sofort Erleichterung findet: Nicht verzweifeln, wenn der erholsame Schlaf etwas kürzer ausfällt. Im Sommer braucht der Körper generell etwas weniger Schlaf als im Winter, da durch die langen und lichtintensiven Tage die Bildung des Schlafhormons Melatonin gehemmt wird. Nur nicht zu Schlafmedikamenten greifen! Diese sollten nur bei krankheitsbedingten Schlafstörungen und unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Gegen ein pflanzliches, schlafförderndes Präparat mit Baldrian, Hopfen, Passionsblume usw. spricht jedoch nichts.

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